Sportgemeinschaft

Wasserfreunde Brieselang e.V.

zurück <—

 

Vereinssatzung

__________________________________________________________________________

 

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen

        Sportgemeinschaft Wasserfreunde Brieselang e. V. 

 

1.     Sitz des Vereins ist 14656 Brieselang Am alten Freibad 2.

2.     Der Verein ist im Vereinsregister des AG Potsdam eingetragen.

3.     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

    1.    Die Vereinigung ist parteipolitisch und weltanschaulich neutral

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

Vereinszweck

1.     Förderung des Sports

2.     Förderung der Jugendhilfe

Der Vereinszweck wird erreicht durch:

a) Unterstützung bzw. Durchführung von sportlichen Veranstaltungen und Wettkämpfen

b) Unterhaltung Pflege und Wartung der Vereinsgelände in Brieselang und Schmergow und zur

       Verfügungstellung für Veranstaltungen von Mitgliedern des Deutschen Ruderverbandes e. V.

    c) Unterstützung und Durchführung von Veranstaltungen gemeinsam mit dem Kreissportbund             Im Bereich der Jugendbetreuung, (Abenteuercamp, Ferienbetreuung)

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

1.     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

    Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.     Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle

    Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.

3.     Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln   

    des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder  

    durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4.    Leistungen des Vereins für die Mitglieder werden innerhalb des wirtschaftlichen Zweckbetriebs

    gemäß §65AO erbracht und buchhalterisch getrennt erfasst.

4.     Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

 

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

 

1.     Der Verein ist Mitglied im KSB Havelland e.V. und im Landessportbund .Brandenburg. e.V.

2.     Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände

    nach Absatz 1 als verbindlich an.

 

§ 5 Mitgliedschaften

 

1.     Mitglied des Vereins können nur natürliche oder juristische Personen werden, die das

    18. Lebensjahr vollendet haben.

Der Verein besteht aus:

a)    ordentlichen Mitgliedern,

b)    außerordentlichen Mitgliedern,

c)    Ehrenmitgliedern.

-Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen,

-Außerordentliche Mitglieder sind die passiven und fördernden Mitglieder des Vereins.

-Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um

den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

2.     Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim Vorstand

beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z. B. beruflicher Art) oder aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe. Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten des Mitglieds ausgesetzt. Die Zeit ist auf 1 Jahr in Ausnahmefällen auf zwei Jahre begrenzt.

 

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.     Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch an

den Vorstand zu richten.

2.     Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die

Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung.

Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht, eine Ablehnung muss nicht begründet werden.

    1.    Eine Mitgliedschaft kann im Sterbefall auf den Ehepartner bzw. Lebensgefährten übertragen

werden wenn dieser bisher aktiv am Vereinsleben teilgenommen hat. Die Übertragung erfolgt auf Antrag an den Vorstand durch Beschluß.

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch

a)    Austritt aus dem Verein (Kündigung),

b)    Streichung von der Mitgliederliste,

c)    Ausschluss aus dem Verein oder

d)    Tod bzw. Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Personen.

1.     Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem

Vorstand und bedarf keiner besonderen Fristen.

    1.    Ein ordentliches Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen

werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Beiträgen in Verzug ist.

3.     Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung ein Monat verstrichen ist und in dieser Mahnung ausdrücklich die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.

    1.    Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis.

 

§ 8 Ausschluss aus dem Verein

 

1.    Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied in grober Weise den Interessen des Vereins und

seiner Ziele zuwiderhandelt und ein wichtiger Grund gegeben ist.

2.    Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes

Mitglied berechtigt.

3.    Der Ausschließungsantrag ist dem betreffenden Mitglied samt Begründung mit der Aufforderung

zuzuleiten, sich binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich zu erklären. Nach Ablauf der Frist ist unter Berücksichtigung der etwa eingegangenen Äußerung des Mitglieds zu entscheiden.

4.    Der Vorstand entscheidet mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.

5.    Der Ausschließungsbeschluss wird sofort mit Beschlussfassung wirksam.

Der Beschluss des Vorstandes ist dem Mitglied schriftlich mit Gründen mitzuteilen.

6.    Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der

Beschwerde zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Mitteilung der Entscheidung schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.

7.    Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

    Der Weg zu den ordentlichen Gerichten bleibt unberührt.

 

§ 9 Beitragsleistungen und –Pflichten

 

    1.    Für die Absicherung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins wird eine Beitrittsgebühr und ein Jahresbeitrag erhoben.

    2.    Für die Erhaltung und Pflege des Vereinsgeländes und der Bootsstände sind Arbeitsstunden bzw.

    ersatzweise Geldzahlungen zu leisten.

    3.    Für die Einrichtung und Nutzung eines Bootsstandes wird eine von der Bootsgröße abhängige zusätzliche Gebühr erhoben.

    4.    Die Höhe, Zahlweise und Fälligkeit der Beiträge und Gebühren werden in einer getrennten

    Beitrags- und Gebührenordnung festgelegt ,

    5.    Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und -pflichten ganz oder

    teilweise erlassen bzw. stunden.

6.    Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Für die außerordentliche Mitgliedschaft kann die

    Beitragsordnung besondere Beitragsregelungen festlegen.

    1.    Der Vorstand ist ermächtigt, die Beitrags- und Gebührenordnung zu erlassen und darin

    Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins zu regeln.

 

§ 10 Die Vereinsorgane

 

Die Organe des Vereins sind:

a)    die Mitgliederversammlung,

b)    der Vorstand nach § 26 BGB.

1.    Alle Organmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

    1.    Für die Abgeltung von Aufwendungsersatz (Aufwandsentschädigung) gilt die Verwaltungs- und     Reisekostenordnung des Vereins. Die Sätze orientieren sich am EstG , die Leistungen müssen sich innerhalb der tatsächlichen Aufwendung bewegen, ein geldwerter Vorteil ist auszuschließen.

    2.    Die Verwaltungs- und Reisekostenordnung wird vom Vorstand beschlossen.

 

§ 11 Vereinsordnungen

 

    1.    Für die Nutzung des Vereinsgeländes in Brieselang und in Schmergow werden

    Hafenordnungen erlassen. Für die Erarbeitung ist der Vorstand verantwortlich.

    2.    Die Hafenordnungen sind durch Beschluß der Mitgliederversammlung zu bestätigen und öffentlich auszuhängen.

 

§ 12 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

 

1.    Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins.

2.    Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich statt. Die

    Einberufung erfolgt durch den Vorstand per schriftlicher Einladung. Zwischen dem Tag der

    Einberufung und der Mitgliederversammlung muss eine Frist von mindestens drei Wochen liegen.

    Der Termin ist     auf eine Zeit außerhalb der wochenüblichen Arbeitszeit zu legen.

    Die Tagesordnung, die der Vorstand festlegt, ist der Einladung beizufügen.

3.    Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des

    Vereins erforderlich ist. Absatz 2 gilt entsprechend. Das Minderheitenverlangen ist von

    mindestens 20 % der Vereinsmitglieder zu stellen.

4.    Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der

    anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

5.    Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem

    anderen Mitglied des Vorstandes geleitet.

6.    Abstimmungen erfolgen offen, wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird,

    entscheidet darüber die Mitgliederversammlung.

    Die Wahl des Vorstandes erfolgt generell in geheimer Abstimmung

7.    Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim

    Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat     Ergänzungen der Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekannt zugeben.     Die Versammlung beschließt die Aufnahme von Ergänzungen der Tagesordnung.

8.    Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die einfache

    Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.  

 

§ 13 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

 

1.    Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich in folgenden Vereinsangelegenheiten zuständig:

    - Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes;

    - Entlastung des Vorstandes;

    - Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste

      Geschäftsjahr;

    - Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes;

    - Wahl des Kassenprüfers – Revisor;

    - Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins;

    - Ernennung von Ehrenmitgliedern;

    - Beschlussfassung bzgl. Beschwerden über Vereinsausschlüsse

    - Wahl der Delegierten zu Verbandstagungen;

    - Beschlussfassung über eingereichte Anträge

    -Verabschiedung von Vereinsordnungen, soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss der

      Mitgliederversammlung in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen.

 

§ 14 Vorstand

 

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus:

    a)    dem 1. Vorsitzenden,

    b)    dem 2. Vorsitzenden,

    c)    dem Kassenwart

    d)    weitere vier Vorstandsmitglieder

Eine Personalunion ist unzulässig.

2.    Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.     Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein     neuer Vorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur     Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.

3.    Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche     Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.

4.    Die Mitglieder des Vorstandes haben in der Vorstandssitzung je eine Stimme.

5.    Sitzungen des Vorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung     vom 2.

    Vorsitzenden, einberufen.

 

§ 15 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands

 

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.

Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:

a)    Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,

b)    Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

c)    Buchführung, Erstellung des Jahresberichts- und der Jahresrechnung

d)    Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,

e)    Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste,

    a)    Ausschluss von Mitgliedern.

 

§ 16 Vorstand gem. § 26 BGB

 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und den 2. Vorsitzenden vertreten.

Es besteht Einzelvertretungsbefugnis.

 

§ 17 Beschlussfassung, Protokollierung

 

1.    Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen     Stimmen, soweit diese Satzung keine andere Regelung vorsieht. Stimmenthaltungen und     ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

2.    Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.

    1.    Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer     und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen.

 

§ 18 Satzungsänderungen

 

1.    Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei     Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

2.    Anträge auf Satzungsänderungen müssen mindestens eine Woche vor der     Mitgliederversammlung beim Vorstand eingereicht werden

 

§ 19 Kassenprüfung

 

1.    Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand oder einem     sonstigen Vereinsorgan angehören dürfen.

2.    Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Vorstandes.

3.    Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten,     Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung     darüber einen Bericht.

 

§ 20 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall

 

1.    Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen     erforderlich.

2.    Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1.

    und 2. Vorsitzende als die Liquidatoren des Vereins bestellt.

    1.    Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Gemeinde Brieselang die es ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 21 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen

 

Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am  12.03.2016 beschlossen.

Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Die Fassung der Satzung vom 19.03.2005 tritt damit zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.

SG Wasserfreunde Brieselang e.V. - Am alten Freibad 2 - 14656 Brieselang